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	<title>Mars und Venus &#8211; Rainer Wohlfeil</title>
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	<description>Geschichte der Frühen Neuzeit - Publikationen</description>
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	<title>Mars und Venus &#8211; Rainer Wohlfeil</title>
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		<title>Kriegs- und Friedensallegorien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rainer Wohlfeil]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 15:50:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allegorie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Flugblätter]]></category>
		<category><![CDATA[Frühe Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsquellen]]></category>
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					<description><![CDATA[Prof.em.Dr. Rainer Wohlfeil: KRIEGS- UND FRIEDENSALLEGORIEN <BR><BR>Auch Allegorien können historische Dokumente sein, als Quellen zu analysieren, historisch zu erklären und zu deuten mittels geschichtswissenschaftlicher Fragestellungen. <BR>Unter den zahlreichen Fra­gen, die historisch an Bilder gerichtet werden können, spüre ich zwei ausge­wählten nach: Erstens, frage ich, vermittelten zeitgenössische Allegorien im weitgefaßten Sinne des Begriffs zeitgenössi­sche Deu­tungs­muster des Dreißigjährigen Krieges – etwa Aus­sagen zu den Ursachen oder über Urhe­ber, und wie erklärten sie ihn? Die andere Frage lautet: Zu welchem Zeitpunkt thematisierten Bilder die Sehnsucht nach Frieden und in wel­cher Weise reflektierten sie den Weg zum Frie­den?<p> <a class="continue-reading-link" href="https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/svz87-kriegs-und-friedensallegorien/"><span>Weiterlesen &#62;&#62;</span><i class="crycon-right-dir"></i></a> </p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1777 aligncenter" title="Peter Paul Rubens, Die Folgen des Krieges (1637)" src="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges.jpg" alt="Peter Paul Rubens, Die Folgen des Krieges (1637)" width="1024" height="614" srcset="https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges.jpg 1024w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges-200x120.jpg 200w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges-768x461.jpg 768w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges-250x150.jpg 250w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/Rubens-Die-Folgen-des-Krieges-150x90.jpg 150w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Prof.em.Dr. Rainer Wohlfeil, Hamburg</p>
<h2 style="text-align: center;"><a href="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/03/svz87RainerWohlfeil-KriegsFriedensallegorien.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kriegs- und Friedensallegorien</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch <strong>Allegorien</strong> können historische Dokumente sein, als Quellen zu analysieren, historisch zu erklären und zu deuten mittels geschichtswissenschaftlicher Fragestellungen<a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a>. Unter den zahlreichen Fra­gen, die historisch an Bilder gerichtet werden können, spüre ich zwei ausge­wählten nach: Erstens, frage ich, vermittelten <em>zeitgenössische </em>Allegorien im weitgefaßten Sinne des Begriffs <em>zeitgenössi­sche</em> Deu­tungs­muster des Dreißigjährigen Krieges – etwa Aus­sagen zu den Ursachen oder über Urhe­ber, und wie erklärten sie ihn? Die andere Frage lautet: Zu welchem Zeitpunkt thematisierten Bilder die Sehnsucht nach Frieden und in wel­cher Weise reflektierten sie den Weg zum Frie­den? Im Re­ferat muß ich mich auf eine sehr knappe Be­schreibung der Bildin­halte und den Versuch ihrer Einordnung in den historischen Kon­text beschränken, die Pro­duktions- und Distributionsbe­dingungen blei­ben ebenso wie Fragen nach der Rezep­tion durch die Zeitgenossen oder gar durch spätere Bildbe­trachter unberück­sichtigt. Das ist bedauerlich im Wissen darum, daß Bil­der als Teil eines ge­sellschaftlichen Prozesses nicht nur Realität reflektieren, sondern auch den geschicht­lichen Prozeß zu beein­flus­sen ver­mögen: Sie können Bewußtsein schaffen und ausdrücken.     [ &#8230; ]</p>
<p><span id="more-1776"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/03/svz87RainerWohlfeil-KriegsFriedensallegorien.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">[Weiterlesen  &gt;&gt;  vollständiger Text mit Fußnoten im pdf-Format / neuer Tab  &gt;&gt;]</a></p>
<hr />
<h6 style="text-align: center;">Bibliografische Information &#8211; svz 87<em><br />
</em>Rainer Wohlfeil: <strong>Kriegs- und Friedensallegorien</strong>, in:<br />
Der Krieg vor den Toren. Hamburg im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648,<br />
hg. von Martin Knauer und Sven Tode (= Beiträge zur Geschichte Hamburgs,<br />
hg. vom Verein für Hamburgische Geschichte, Bd. 60), Hamburg 2000, S. 349 – 386</h6>
<hr />
<p>[ &#8230; ]   Allegorien im Zusammenhang mit Dreißigjährigem Krieg und Frieden waren zuvor selten For­schungsgegen­stand<a href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a>. Dieses Desiderat ist im Werk ‚1648 Krieg und Frieden in Europa‘<a href="#sdfootnote3sym"><sup>3</sup></a> teilweise aufgearbeitet worden<a href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a>. Nicht vorgestellt werden Histori­enbilder mit fast ‚fotografi­scher Genauigkeit‘, wie das berühmte Ge­mälde von Gerard ter Borch von 1648 über die Beschwö­rung des Spanisch-Niederländi­schen Frie­dens<a href="#sdfootnote5sym"><sup>5</sup></a>, und Gra­fiken, die in diesem Kontext ent­stan­den<a href="#sdfootnote6sym"><sup>6</sup></a>, oder die der Bildberichterstattung über den Verlauf der Friedensverhandlungen dienten<a href="#sdfootnote7sym"><sup>7</sup></a>. Ebenso we­nig greife ich andere Frage­stellungen auf, wie bei­spielsweise die nach den Leiden der Be­völke­rung<a href="#sdfootnote8sym"><sup>8</sup></a> bis hin zu den Verhandlungen in Münster und Osnabrück mit­samt den Frie­densschlüssen – selbst wenn das Geschehen in allegori­scher Weise ver­bild­licht wor­den ist<a href="#sdfootnote9sym"><sup>9</sup></a>.</p>
<p>Das Kriegsgeschehen – um auf es zumindest knapp einzugehen &#8211; spie­gelte sich vornehmlich in militärisch-technologischen Sachbildern<a href="#sdfootnote10sym"><sup>10</sup></a> wider, besonders in der Dar­stellung von Schlachten und Belage­rungen. Einen Eindruck von der Fülle dieser mi­litär- und kriegsge­schichtli­chen Bil­der vermittelt jeder flüchtige Blick in Editi­onen und Aus­stel­lungs­kataloge über zeitgenössi­sche Grafik<a href="#sdfootnote11sym"><sup>11</sup></a> und Ge­mälde<a href="#sdfootnote12sym"><sup>12</sup></a>. Mit Erstaunen sieht der heutige Be­trachter, daß nicht nur bedeu­tende Schlachten bild­lich ver­mittelt, sondern ebenso kleine, heute nur dem Speziali­sten be­kannte Gefechte als bildwürdig angesehen wurden. Dieser Sachver­halt läßt sich damit erklä­ren, daß der­artige Gra­fi­ken of­fenkundig kommer­ziell ein­träglich waren – vor allem über die Illu­strier­ten Flug­blätter.</p>
<p>Auch in Gemälden wurden kriegerische Ereignisse dargestellt. Hierhin gehört als das bedeu­tendste das 1635 von Velázquez‘ gemalte Meisterwerk ‚Die Über­gabe von Breda‘<a href="#sdfootnote13sym"><sup>13</sup></a>. Auf die­ses Historienbild gehe ich ebenso wenig ein wie auf einen Stich von 1625 als ein Beispiel für jene 15 Blätter zur Belagerung und Über­gabe dieser Stadt 1624/1625, die allein Paas ediert hat<a href="#sdfootnote14sym"><sup>14</sup></a>. Die Befragung kriegsge­schichtlicher Bilder hin­sicht­lich ihres historischen Doku­men­tenwertes würde aufzeigen, daß ihre Bearbeitung nicht we­niger aufwendig Geschichtskennt­nisse erfor­dert wie die Auflö­sung alle­gorischer Bild­gehalte<a href="#sdfootnote15sym"><sup>15</sup></a>.</p>
<p>Allegorische Gemälde werden im ersten Teil meiner Ausführungen stehen (I). Anschließend be­fasse ich mich mit ausgewählten allegorischen Grafi­ken, vor allem den Illustrierten Flug­blätter<a href="#sdfootnote16sym"><sup>16</sup></a> (II-IV). Es sind Bilder, die von den Zeitge­nossen am ehe­sten zur Kenntnis ge­nom­men werden konnten. Auch auf Medaillen und auf skulptura­len Wer­ken<a href="#sdfootnote17sym"><sup>17</sup></a> finden sich Allego­rien zu Krieg und Frieden. Sie müssen hier un­be­rücksichtigt bleiben. Zum Abschluß versuche ich, die eingangs gestellten Fragen zu beant­worten (V).</p>
<p>[ &#8230; ]</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/03/svz87RainerWohlfeil-KriegsFriedensallegorien.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">[Weiterlesen  &gt;&gt;  vollständiger Text mit Fußnoten im pdf-Format/ neuer Tab  &gt;&gt;]</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/CURRUS-BELLI-Hendrick-Goltzius-1578.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1781" title="CURRUS BELLI, Stich von Hendrick Goltzius 1578" src="http://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/CURRUS-BELLI-Hendrick-Goltzius-1578.jpg" alt="CURRUS BELLI, Stich von Hendrick Goltzius 1578" width="750" height="413" srcset="https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/CURRUS-BELLI-Hendrick-Goltzius-1578.jpg 750w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/CURRUS-BELLI-Hendrick-Goltzius-1578-200x110.jpg 200w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/CURRUS-BELLI-Hendrick-Goltzius-1578-250x138.jpg 250w, https://reflejarte.es/RAINERWOHLFEIL/wp-content/uploads/2017/04/CURRUS-BELLI-Hendrick-Goltzius-1578-150x83.jpg 150w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a></p>
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